Presseberichte zur Klosterholz - Tombola

 

Kein Mangel an Verwendungszwecken

Klosterholz-Tombola brachte Reinerlös von 42.000 Euro

Landkreis Mehr als 42.000 Euro fuhr die letztjährige Klosterholz-Tombola als Reinerlös ein. Dieses ansehnliche Ergebnis präsentierte Wilfried Kalski, Erster Vorsitzender des Vereins Klosterholz, gestern.

Dass dieser Betrag leicht unter dem Vorjahresergebnis liegt, gibt Kalski noch keinen Grund zur Sorge. „Wir leben hier schließlich nicht auf einer Insel. Rückgänge sind derzeit überall zu verzeichnet. Dennoch bewegen wir uns auf einem relativ hohen Niveau.“
Seit der Gründung im Jahre 1989 wurden an den heute fünf Verkaufsorten knapp zwei Millionen Lose verkauft, die letztendlich einen Erlös von exakt 642.350,97 Euro einbrachten. Die Ergebnisse sind allenthalben zu sehen: zahlreiche Projekte im Klosterholz, der Waldlehrpfad in der Elm, das Wasserrad am Scharmbecker Bach, das Arboretum am Kreishaus, die Wetterstation, die von Rönn’sche Mühle, das Landmaschinenmuseum in Neu St. Jürgen, der Parkplatz vor dem Alten Rathaus in Worpswede, Kauf und Herrichtung mehrerer Naturschutzwiesen, Baumpflanzungen und Hofumgestaltungen an Schulen und Kindergärten - die Liste ließe sich fast endlos fortsetzen!
Und Ideen für die Zukunft gibt es mehr als genug. Oberkreisdirektor Hans-Dieter v. Friedrichs lobte die Tombola als „einzige Bürgerinitiative, die Geld zu vergeben hat“. Der Anteil des Landkreises soll nach der Sanierung des Barkenhoffs in die ursprüngliche Wiederherstellung des Vogeler-Gartens gesteckt werden.
Worpswedes Bürgermeister Stefan Schwenke war als Erster Vorsitzender des Vereines zur Kunst- und Kulturförderung anwesend. Er möchte die Gelder vor allem für die Worpsweder Mühle verwenden. Ein weiterer Teil gehe in die Gestaltung der Außenanlage des Spielkreises. Und möglicherweise, doch das ist noch nicht sicher, soll auch wieder ein Künstlerpreis ausgelobt werden.
Auch Jörg Fanelli-Falcke als Vertreter der Stadt Osterholz-Scharmbeck möchte den Anteil der Erlöse in eine Mühle stecken, nämlich die von Rönn’sche Mühle, die am 26. Oktober im Rahmen eines Mühlentages für alle Bürger geöffnet werden soll. Außerdem könne er sich begleitende Grünanlagen für die Umgestaltung des Bahnhofsplatzes sowie für Maßnahmen im Stadtpark an der Lindenstraße vorstellen.
„Eine Waldschule in der Elm - das ist eine Idee, die wir schon sehr lang verfolgen“, sagte Forstoberinspektor Heiko Ehing vom Niedersächsischen Forstamt Bederkesa. Außerdem gebe es ab 19. September eine große Ausstellung mit zahlreichen Aktionen zum Thema Wald in einer der ehemaligen Faun-Hallen. Und schließlich müsse auch immer wieder einiges Geld in die Erhaltung des Waldlehrpfades im Klosterholz gesteckt werden. „Das sind Zahlungen, die wir gar nicht gern leisten“, meint Kalski in Anbetracht der Schäden durch sinnlosen Vandalismus. Viele tausend Euro zahle so die Allgemeinheit jährlich wegen einiger weniger Verantwortungsloser. „Aber damit muss man wohl heutzutage einfach leben“, fügt er resigniert hinzu.
Aber die nächste Klosterholz-Tombola kommt bestimmt. Und zwar wieder mit vielen attraktiven Preisen. Fast 99.000 Euro wurden in Form von kleinen und großen Gewinnen im vergangenen Jahr ausgeschüttet. Einer davon war wieder ein Auto, insgesamt das 14., das die Kreissparkasse Osterholz spendete. Und Ulrich Messerschmidt kündigte an, dass es auch ein 15. bei der nächsten Tombola geben werde.
Auf jeden Fall wird es wieder eine Menge Arbeit für die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter geben, ohne die eine solche Tombola nicht denkbar wäre. Insbesondere dankte Kalski dem Organisator Claus Dieter Janßen, bei dem seit 1989 die organisatorischen Fäden zusammenlaufen.
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Neuigkeiten aus Geschäftswelt und Städteplanung

Jahreshauptversammlung des Wirtschaftstreffs

Osterholz-Scharmbeck Neben dem obligatorischen Rückblick auf das vergangene Jahr hatte der Wirtschaftstreff Osterholz-Scharmbeck anlässlich seiner Jahreshauptversammlung zwei weitere, viel diskutierte Themen auf der Tagesordnung. Die neuen Ladenöffnungszeiten und bauliche Veränderungen in der Stadt Osterholz-Scharmbeck waren wichtige Tagesordnungspunkte des Abends.

Als eine „offensichtlich unendliche Geschichte“ bezeichnete der erste Vorsitzende des Wirtschaftstreffs, Walter Fluder, das Thema Ladenöffnungszeiten. In regelmäßigen Abständen werde etwas an der Gesetzgebung geändert, und so käme immer wieder die Diskussion über die Zeiten unter den Geschäftsleuten zustande, war die Meinung mehrerer Versammlungsgäste.
Die Stadtmarketing Osterholz-Scharmbeck GmbH hatte bereits vor einiger Zeit einen Fragebogen an die Gewerbetreibenden der Stadt geschickt. Dieser sollte Klarheit über die Einstellung der verschiedenen Firmen zu Ladenöffnungszeiten verschaffen. So wurden die Geschäftsleute unter anderem nach den eigenen und den jeweils favorisierten Öffnungszeiten befragt. 100 dieser Fragebögen wurden versandt, 52 davon gingen zurück an die Stadtmarketing GmbH. Immerhin wurde in 42 der zurückgesendeten Fragebögen gefordert, dass die Öffnungszeiten so blieben wie bisher.
Er selbst halte einen langen Samstag pro Monat für vernünftig, äußerte Walter Fluder. „Wir brauchen uns über längere Öffnungszeiten nicht zu unterhalten, wenn wir nicht erstmal denen auf die Füße treten, die mittags schließen“, so die Meinung von Edeltraut Heins. Ute Gartmann sagte, es gehe nicht nur um Öffnungszeiten: „Es geht auch um Qualität und Freundlichkeit in den Läden.“ Keine längeren Einkaufszeiten und dafür eine hochwertigere und freundlichere Bedienung der Kunden zu bieten, war der Tenor einiger Stimmen.
Es käme darauf an, was der Kunde wünsche. Denkbar, so die fast einhellige Meinung der Versammlungsteilnehmer, wäre eine Kundenbefragung. Eine solche wäre allerdings nur sinnvoll, wenn die Ergebnisse daraus auch umsetzbar seien. Ansonsten sollten die Ladenbetreiber versuchen, sich möglichst auf einheitliche Öffnungszeiten zu einigen.
Stadtbaurat Jörg Fanelli-Falcke informierte die Mitglieder des Wirtschaftstreffs über Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße sowie verschiedene Belange der Stadtmöblierung.
Das Grundstück Tapking werde in Kürze bebaut. Außerdem wird die Stadt das Grundstück der Synagoge verkaufen. Einen wesentlichen Teil des Erlöses aus diesem Verkauf wird die Stadt in ein Mahnmal stecken. Veränderungen soll es auch im Bereich des Bahnhofs geben und durch eine bessere Anbindung zwischen der Bahnhofstraße und dem Rathaus soll an dieser Stelle ein durchgehendes städtebauliches Bild entstehen.
Mit auf der Tagesordnung stand ein Bericht der Klosterholz-Tombola. Er sei durchaus zufrieden mit den Ergebnissen des Jahres, resümierte Wilfried Kalski. Über 40.000 Euro Reinerlös konnten mit dem Losverkauf erzielt werden. Wilfried Kalski bedankte sich für die große Spendenbereitschaft der Mitglieder des Wirtschaftstreffs. Die diesjährige Klosterholz-Tombola werde vom 5. September bis 14. Dezember stattfinden.
Im Jahresrückblick gingen die Vorstandsmitglieder Paul Marth und Alfons Himpsl unter anderem auf Aktionen des Wirtschaftstreffs ein. „Frischer Wind für Osterholz-Scharmbeck“ sei, so Marth, nicht so groß wie die Bullen-Aktion, aber immerhin ein Erfolg gewesen.
Immer beliebter seien die Fahrten auf den Torfkähnen. Drei Kähne werden vom Stadtmarketing betreut. Alfons Himpsl, der sich für den Wirtschaftstreff unter anderem um die Wartung kümmert, hatte im Jahresrückblick viel Lob für die sieben Skipper übrig. Sie hätten Hand beim Bau einer Schutzhütte im Hafen angelegt und hätten auch sonst in erheblichem Maße ehrenamtlich zur Instandhaltung beigetragen. Auf etwa 400 bis 500 solcher freiwilligen Arbeitsstunden belaufe sich ihr Jahrespensum
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Eine gute und sinnvolle Investion

Klosterholz e.V. leistete großzügige Anschubfinanzierung

Landkreis Die Koordinationsstelle für naturschutznahe Verbandsbeteiligung (KnV) besteht jetzt seit drei Jahren. Sie wurde im März 2000 von mehreren im Landkreis Osterholz aktiven Naturschutzverbänden gegründet. Mittlerweile gehören ihr neun Mitglieder wie die Aktion Fischotterschutz, der BUND, der NABU oder seit gut zwei Wochen der Heimatverein Lilienthal an. Die Stelle wird von der Biologin Dr. Jutta Kemmer besetzt. Ende Februar lief ihr ABM-Vertrag aus, anschließend erhielt sie eine befristete Festanstellung durch die Biologische Station Osterholz. Damit sie auch weiterhin erfolgreich in der KnV arbeiten kann, unterstützt der Klosterholz e.V. das Modell mit einem nennenswerten Betrag.

Wilfried Kalski als erster Vorsitzender des Klosterholz e.V. hat ein gutes Gefühl bei der Sache: „Es ist eine gute und sinnvolle Investition. Wir hoffen, dass diese Anschubfinanzierung dazu beiträgt, dass diese Stelle eine feste Einrichtung wird.“ Dr. Kemmer bedankte sich für die Unterstützung, die „ein dicker Baustein ist“.
Die anerkannten Natur- und Umweltschutzverbände haben gesetzlich die Möglichkeit, in Vertretung für die Gesamtbevölkerung bei umweltrelevanten Eingriffs- und Planungsvorgaben mitzuwirken. In der Koordinationsstelle können sie diese Möglichkeit auf Kreisebene umfassender und effektiver wahrnehmen.
Einen Vorteil sieht Dr. Hans-Gerhard Kulp, Biologe in der BioStation Osterholz, darin, dass es zur Bearbeitung von Stellungnahmen nicht nur eine Perspektive gibt, sondern verschiedene Sichtweisen zusammenfließen. Durch Dr. Jutta Kemmer als Fachkraft würden die Stellungnahmen mehr Gewicht bekommen. Ein weiterer Vorteil, und zwar gegenüber der Verwaltung, sei es, dass es nur noch einen Ansprechpartner gebe. Unterlagen müssten nicht mehr an alle Verbände, sondern nur noch einmal an die KnV verschickt werden. „Dr. Kemmer hat einen direkten Draht zur Behörde entwickelt“, freut sich Dr. Kulp. „Das ist wesentlich einfacher, als sich mit ehrenamtlichen Funktionären nach Feierabend zu unterhalten.“
Ein bürgerfreundlicher Aspekt sei laut Dr. Kulp die verkürzte Genehmigungszeit von drei auf zwei Monate. „Zeit ist Geld.“
Dr. Kemmer will aber nicht stehen bleiben, sondern weitere Bereiche erschließen, sich Neues vornehmen. Sie denkt dabei an eine erweiterte Verbandsbeteiligung, zum Beispiel im Bereich Bauleitplanung. Gerade hier seien Kontakte notwendig, so Dr. Kemmer. Aber auch eine Beteiligung im Bereich der Regionalentwicklung wie „Dorferneuerung Teufelsmoor“ oder „Lernende Region Osterholz“ ist ein Ziel. „Man will heute gar nicht mehr, dass alles von Behörden überwacht wird, sondern man will auch Naturschutzverbände dabei haben.“
Ein zweites Standbein für die KnV, die sich als Bindeglied zwischen den Behörden und den angeschlossenen Verbänden sieht, ist in weiterer Zukunft ein Kommunikationsforum. Es gebe schon eine kleine Runde, in der über Probleme gesprochen wird, mal mit dem Tiefbauamt, mal mit der Naturschutzbehörde. Probleme sollen im Vorfeld angepackt werden, „indem wir den persönlichen Kontakt nutzen. Wir haben schon etwas aufgebaut, das wir intensivieren möchten“.
Erreichen will man auch, Reibungspunkte unter den einzelnen Naturschutzverbänden zu vermeiden. Damit die Verbände untereinander besser kommunizieren, Konflikte abbauen, sollten sich zum Beispiel Jäger, Botaniker oder Ornithologen zusammensetzen.
Um Belange für die Bevölkerung an den Mann bringen zu können, sie auch die Öffentlichkeitsarbeit von Bedeutung. Dazu gehört auch die Internetpräsenz (www.biologische- station-osterholz.de).
Dr. Gerhard Kulp hofft, dass dieses Modell auch bei der neuen Landesregierung Beachtung findet. Für ihn hat Gifhorn Vorbildfunktion. Dort wird die Finanzierung vom Landkreis übernommen.
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Firma als Paradebeispiel

Geldspende für Brunnen statt Jubiläumsgeschenk

Osterholz-Scharmbeck Das Erntefestkomitee machte es zu einer seiner Aufgaben, sich um die Stadtverschönerung in Osterholz zu kümmern. Und so kamen sie in ihrem 150. Jubiläumsjahr auf die wohlbemerkt gute Idee, ein Kunstwerk in Form eines Brunnes auf dem Klosterplatz in der Stadt errichten zu lassen. Mit einer Spende brachte jetzt Familie Grimm das Ziel ein Stückchen näher.

„Es waren viele Plätze für den Brunnen geplant“, so der erste Vorsitzende des Erntefestkomitees, Heiner Saade. In Frage kam zum Beispiel die Stelle, wo vor kurzem noch die alte Linde gestanden hatte. Gerichte wurden kontaktiert und Absprachen mit der „Werkstatt Osterholz“ gehalten.
So kam es zum Ergebnis des jetzt geplanten Standortes. Heiner Saade berichtete weiter, dass die Stadt den Platz nur dann sanieren werde und das Kreishaus sich nur einbindet, wenn der Brunnen kostenlos in die „gute Stube“ Osterholz gestellt werde. Wichtig sei es, so brachte Marlies Grimm mit ein, den neu gestalteten Platz zu warten. Weiter gab Saade zum Ausdruck, dass ohne die Initiative der Bürger nicht viel passieren werde.
So lobten die anwesenden Komiteemitglieder Werner Wendelken, Pressechef, und Heiner Saade den Inhaber der Firma Kolster, Uwe Grimm, sowie seine Familie. Sie spendeten vorbildlich eine Geldsumme von 1.750 Euro zugunsten des geplanten Brunnens.
Uwe Grimm brachte mit ein, dass es sinnvoller sei, eine Geldspende anlässlich des Firmenjubiläums von den Kunden zu erhalten, als Blumen entgegenzunehmen. Dies erweiterte Saade, indem er an die Bevölkerung Osterholz appellierte, dem Paradebeispiel Kolsters nachzukommen. Ein salopper Spruch Saades, es sei ohne Moos nix los, stimme natürlich. Und dem gab auch der Pressechef des Komitees Zuspruch: „Wir werden nach Ostern einen kleinen Aufruf starten, indem wir die Gewerbebetriebe aus dem Bereich Osterholz anschreiben werden.“
So ein Brunnen zu errichten koste eine Menge Geld. Es wurden bei diesem Projekt, inklusive Honorar des Künstlers, 80.000 Euro verplant. Eine namhafte Anschubfinanzierung in Höhe von 23.000 Euro für den Finanzbedarf dieses Gesamtbetrages sei mit Hilfe der Klosterholz-Tombola, des Bürger- und Heimatvereins Osterholz-Scharmbeck bereits gesichert.
Der als Wandbild in der benachbarten Klosterkirche hängende Heilige Christopherus soll nun auch, so einstimmig beschlossen, als Figur den neuen Brunnen schmücken. Dieser Entwurf fand allgemeine Zustimmung und wird von dem internationalen Künstler Professor Waldemar Otto aus Worpswede geplant und gestaltet.
Ein weiteres Highlight des Erntefestkomitees sei es, dieses Jahr das über vier Tage gehende Erntefest durchzuführen.
Durch den diesjährigen freien Eintritt am Samstag- und Montagabend werde ein Publikum gemischt aus Jung und Alt erwartet. Das vom Rathaus unabhängige Organisationskomitee werde bester Erwartungen sein.
So sind die Komiteemitglieder, hinsichtlich des kommenden Brunnenbaus sehr zuversichtlich und werden sich über jede Spendenzugabe freuen.
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Fortuna bewies mal ein gutes Händchen

Osterholz-Scharmbeck Als die Losverkäuferin nach mehrmaligem Überprüfen und mit leichtem Kopfschütteln eröffnete, dass die Dame mit dem Los soeben ein Auto gewonnen habe, da fiel ihr Karla Diercksen spontan durch das kleine Loch in der Scheibe um den Hals. Und noch am Donnerstag, als ihr der Nissan Micra Fresh aus dem Autohaus Köhn offiziell übergeben wurde, zeigte sich die Buschhauserin überglücklich. „Ich habe viel Unglück gehabt im Leben“, sagt Karla Diercksen, „und jetzt so viel Glück. Das ist toll.“

Zumal sie noch nie ein fabrikneues Auto besessen hat. Und so wird der Micra auch nicht verkauft, nein, den will sie nun selber fahren und sich so jeden Tag an ihren Gewinn erinnern. So viel Freude sprang natürlich auf alle Beteiligten über. Heiko Köhn freute sich, dass „sein“ Auto, das er der Klosterholz-Tombola für einen „kaufmännisch unvernünftigen“ Preis überließ, tatsächlich über die Straßen saust und auch Ulrich Messerschmidt und Werner Hampel von der Kreissparkasse Osterholz, die bereits zum 14ten Mal das Geld für das Auto stiftete, zeigten sich froh, dass Fortuna sich offenbar diesmal die Richtige ausgesucht hatte. „Die Tombola ist nicht mehr wegzudenken“, sagte Hampel. „ Sie genießt deshalb so viel Rückhalt in der Bevölkerung, weil jeder sehen kann, wo das Geld landet, da versickert nichts.“ Das konnte freilich auch Wilfried Kalski, Vorsitzender des Vereins Klosterholz, bestätigen: „Seit Bestehen der Tombola konnten rund 600.000 Euro eingespielt und in über 150 Projekte investiert werden.“ Karla Diercksen jedenfalls will zukünftig ihre „neue“ Strategie beibehalten: Normalerweise kaufte sie immer nur im Vorbeigehen ein oder zwei Lose. Nur einmal kaufte sie fünf Lose auf einmal - und gewann prompt. Da konnte Kalski nur bestätigen: „Bei der Klosterholz-Tombola ist jedes Los ein Gewinn!“
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Gute Laune mit dem Bauchladen

Osterholz-Scharmbeck „Wir werden langsam nervös, das Auto ist immer noch da“, meinte Klosterholz-Tombola-Organisator Claus Dieter Janßen. Während Janßen über das Mikrofon die auf dem Marktplatz vorbeieilenden oder -schlendernden Menschen auf ihre Gewinnchancen bei der Klosterholz-Tombola aufmerksam machte, warben Oberkreisdirektor Hans-Dieter v. Friedrichs (zweiter von rechts) und Landrat Ludwig Wätjen (rechts) gut gelaunt mit ihren Bauchläden, bei ihnen Lose zu kaufen.

Sie freuten sich dabei sichtlich über ihren Erfolg. Die Innenstadt war außergewöhnlich gut belebt, viele Menschen forderten gerne im Vorbeigehen Fortuna heraus, indem sie ein paar Lose kauften und wenig später gleich nochmal. Immerhin lockte nicht nur ein schickes Auto - ein Nissan Micra -, sondern auch noch diverse Fahrräder, Fernseher und andere Superpreise. Nietenzieher durften sich auch an diesem Samstag wieder einmal trösten, dass sie auf jeden Fall einen guten Zweck mit ihrem Loskauf unterstützten. Foto: ks
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Lose kaufen bis die Polizei kommt

Osterholz-Scharmbeck „Sie kommen mir heute nicht so hier weg“, sprach Werner Hampel (rechts im Bild), Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Osterholz, einige Passanten auf dem Marktplatz an. Zusammen mit Vorstandsmitglied Ulrich Messerschmidt (links) war er am vergangenen Wochenende nicht im Auftrag der Bank unterwegs, sondern für die Klosterholz-Tombola.

Mit sichtlich viel Spaß brachten die beiden in nur einer Stunde zahlreiche bunte Lose unter die Leute. Als Hauptgewinn war immer noch ein schwarzer Nissan Micra im Topf, der von der Kreissparkasse Osterholz gespendet worden war. Peter Menge (Mitte), Kontaktbeamter der Polizei, konnte es sich nicht nehmen lassen, auch sein Glück zu versuchen. Für das Auto reichte es diesmal nicht, doch immerhin konnte der Polizeibeamte seinen Rundgang mit einer Tube Superkleber, einer Mini-Taschenlampe und Brustkaramellen fortsetzen. „Die Leute sind heute sehr kauffreudig“, resümierte Ulrich Messerschmidt. Vielleicht lag dies auch an dem besonderen Angebot, das die Kreissparkasse allen Käufern in dieser Stunde machte. Wer zu den außergewöhnlichen Verkäufern kam, bekam sechs Lose zum Preis von fünf. Die Klosterholz-Tombola ist noch bis zum 15. Dezember mit ihrem Stand auf dem Marktplatz vertreten, und es gibt noch eine Fülle an Preisen. Gewinnlose können danach noch bis Ende des Jahres beim ANZEIGER-Verlag, Bahnhofstraße 58, Osterholz-Scharmbeck eingelöst werden.
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Frischen Kaffee aus dem Saeco-Kaffeevollautomaten

Osterholz-Scharmbeck Nur zwei Lose der Klosterholz-Tombola hatte Renate Kannapee aus Bremen auf dem Scharmbecker Marktplatz gekauft - und mit einem tollen Gewinn für sie wieder nach Hause. „Mit dem Auto hat es ja nicht geklappt“, sagte sie bei der Gewinnübergabe im Hause EP: Schmidtke in Osterholz-Scharmbeck. „Aber ich freue mich unheimlich.“ Und dazu hat sie auch guten Grund, denn Claus Dieter Janßen, Organisator der Klosterholz-Tombola (links), überreichte ihr einen modernen Kaffeevollautomaten der Firma Saeco im Wert von über 700 Euro.

Ob Cappuccino, Kaffee oder Espresso - was Renate Kannapee auch bevorzugt, es wird mit diesem Automaten professionell zubereitet. Auch Kaffeebohnen mahlt das Gerät. „So etwas Tolles besitze ich noch nicht in meinem Haushalt, das war mir immer zu teuer“, strahlt die Kaffeetrinkerin. Ihr Besuch in der Kreisstadt, in der sie übrigens gern einkaufen und essen geht, hat sich also gelohnt. Wilfried Kalski, erster Vorsitzender des Vereins Klosterholz e.V., bedankte sich bei der Firma EP: Schmidtke, die diesen Preis gestiftet hat. „Attraktive Preise braucht man in jedem Jahr.“ „Der Kaffeevollautomat kommt bei den Kunden sehr gut an“, bestätigte Uwe Peters (Mitte), Abteilungsleiter Hausgeräte, die Attraktivität des Preises. Auch er freute sich mit der Gewinnerin, die ihn, Claus Dieter Janßen und Wilfried Kalski ganz spontan zu einem Kaffeenachmittag einlud.
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„Haben Sie schon Lose gekauft?“

VSK-Vorstand bei Tombola

Osterholz-Scharmbeck „Das Paar dort drüben! Hat es schon gekauft?“ Nicht nur das Paar auf dem Marktplatz zwischen den Verkaufswagen schaute hoch, auch die Bauchladenträger, der erste und der dritte Vorsitzende des Osterholz-Scharmbecker Vereins für Sport und Körperpflege (VSK) Helmut Ibsch (rechts) und Reinhard Sterl (links), hoben die Köpfe. Wilfried Kalski, der Mann am Mikro des Klosterholz e.V. mit den marktschreierischen Ambitionen, gab so wertvolle Tipps aus der geheimnisvollen Welt der offensiven Kundenwerbung weiter.

Es waren etliche Paare, Familien, VSK-Mitglieder und -Nichtmitglieder, die in den Bauchläden der prominenten Klosterholz-Tombola-Verkaufshilfen nach den Gewinn-Losen fischten. Und manche hatten nach einigem Fischen einen schönen Aal im Netz. Denn für 20 gekaufte Lose oder einer Gewinnnummer mit einer Null am Ende konnte die Klosterholz-Tombola an diesem Samstag geräucherte Aale vergeben. Wilfried Böker, der bis letztes Jahr der Stamm-Fischmann auf dem Marktplatz war und nun in den Ruhestand getreten ist, will für die nächsten fünf Jahre als Zeichen der Verbundenheit mit dem Osterholz-Scharmbecker Marktplatz frisch geräucherte Aale stiften. Zwanzig Minuten nach Losverkaufsbeginn vermeldete Claus-Dieter Janßen: „Da sind schon etliche Aale weg!“
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Ein Auto für die sechsjährige Sarah

Osterholz-Scharmbeck Wenn die sechsjährige Sarah Nolte aus Scharmbeckstotel nächstes Jahr eingeschult wird, dann wird sie wohl die einzige Grundschülerin mit einem eigenen Auto sein. Denn sie zog letzte Woche das Los mit der Nummer 250.000 - und dafür gab’s einen funkelnagelneuen Fiat Punto im Wert von 11.000 Euro.

Mutter Karin hatte ihren beiden Töchtern Sarah und Lena (9) je ein Los mitgebracht und beide Schwestern hatten prompt ein Freilos. Ein paar Tage später gab es dann bei der Verkaufsstelle Marktkauf neue Lose, und dabei bewies das Küken der Familie Nolte ein glückliches Händchen. Ob der Punto im Besitz der Familie verbleiben wird, ist noch nicht sicher, da gerade erst ein neues Auto angeschafft wurde. Und bis Sarah selber fahren darf, ist der Punto schon ein Oldtimer. Das Foto zeigt die kleine Gewinnerin mit ihrer Mama Katrin sowie Peter Reumann von der Firma Landmann-Peiga, die das Auto gespendet hatte, den Vorsitzenden des Vereins Klosterholz, Wilfried Kalski und Jürgen Fischer von R+R Automobile, die das Fahrzeug zur Verfügung gestellt haben (hinten, von links).
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Hula und Disneyland mit der Astor

Peter Haase gewinnt traumhafte Kreuzfahrt

Osterholz-Scharmbeck Im kommenden Frühjahr könnte es sein, dass Taxibenutzer in der Kreisstadt etwas länger auf einen Wagen warten müssen. Denn der Taxichauffeur Peter Haase wird dann in der Südsee weilen. Er ist der Gewinner einer traumhaften Kreuzfahrt, die der diesjährigen Klosterholz-Tombola von der Firma Transocean Tours gestiftet wurde.

Nach Ankunft auf Tahiti geht es an Bord der MS Astor. Und die fährt dann zuerst nach Rangiroa, weiter nach Kiribati, dann nach Hawaii mit den Stationen Honolulu, Maui und Hilo. Dann geht es weiter entlang der Westküste der USA mit den Städten San Francisco, Los Angeles und San Diego. Den Abschluss bilden Puerto Vallarta und Acapulco in Mexico. Während der Etappen werden zahlreiche interessante Landausflüge geboten, so zum Beispiel in den Vulkan-Nationalpark auf Hilo, ein Besuch der Universal-Studios in Hollywood oder das Vogelreservat Kiritimati. Haase wird mit einer Menge neuer, fantastischer Eindrücke nach vier Wochen heimkehren. Und natürlich ist auch die Seereise selber ein Erlebnis. Schließlich steht Service an allererster Stelle. Den 580 Passagieren stehen etwa halb so viele Besatzungsmitglieder gegenüber. Ein Großteil davon ist für die Gäste da, ob in der Küche, den Restaurants, Bars, der Wäscherei und und und. So muss das Küchen- und Servicepersonal täglich sechs Mahlzeiten servieren. Da ist schon gewaltige Disziplin angesagt, will man den Rückflug nicht mit erheblich mehr Pfunden antreten als den Hinflug.
Zuerst hatte er an einen Scherz geglaubt, erzählt Peter Haase, als ihm noch an der Losbude ein Gutschein für eine Kreuzfahrt im Wert von rund 14.000 Euro ausgehändigt wird. Aber alles hatte seine Richtigkeit. Seine achtjährige Enkelin hatte eben ein gutes Händchen. Denn tatsächlich hatte sie das große Los gezogen.

Übrigens: Auch wenn die Reise nun weg ist, gibt es noch viele wertvolle Gewinne bei der Tombola. So sind zum Beispiel die beiden Autos bisher noch nicht gewonnen worden, berichtete Wilfried Kalski von der Klosterholz-Tombola. Also, fleißig weiter Lose kaufen
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Klosterholz-Tombola und ein Braten zu Weihnachten

Osterholz-Scharmbeck Besonders großer Andrang war am vergangenen Sonnabend am Stand der Klosterholz-Tombola. Offensichtlich lag es daran, dass die Klosterholz-Tombola wieder prominente Losverkäufer aufbieten konnte.

Charlotte Gödicke, der gute Geist für Sagay, war mit Suzette Garcia von den Philippinen gekommen. Richtig spannend wurde es aber auch deshalb, weil zurzeit alles darauf wartet, dass das Los mit der Los-Nummer 250.000 gekauft wird. Das bedeutet nämlich, dass der nagelneue Fiat Punto einen neuen Besitzer hat. Einen großen Run gab es aber auch wegen der Zusatzpreise, nämlich 20 Weihnachtsgänse, die vom Hof Schnackenberg in Vollersode zur Verfügung gestellt wurden. 20 glückliche Gewinner können sich jetzt auf einen Weihnachtsbraten zum Fest freuen. Unser Bild zeigt (von links) Suzette Garcia, Charlotte Gödicke und den ersten Vorsitzenden der Klosterholz-Tombola, Wilfried Kalski. Suzette Garcia hatte am Sonnabend Geburtstag. Zahlreiche Gratulanten kamen, denn immerhin ist sie jetzt schon ein Jahr hier in Deutschland und hat inzwischen offensichtlich viele Freunde gewonnen. Zum zweiten Mal schon verkaufte sie Lose für die Klosterholz-Tombola.
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Gesucht wird das Los 250.000

Landrat und Bürgermeister sorgten für Stimmung

Osterholz-Scharmbeck Samstag auf dem Marktplatz vor dem Losverkaufshäuschen der Klosterholz-Tombola: Die Musik aus dem Lautsprecher entführte an sonnig warme Urlaubsstrände. Bei manch einem Ohrwurm sangen Landrat Ludwig Wätjen und Osterholz-Scharmbecks Bürgermeister Martin Wagener, die je einen Loseverkaufsbauchladen vor sich her trugen, begeistert mit.

Mit derart guter Laune, hatten sie die Aufmerksamkeit der Passanten, die über den Marktplatz spazierten, schnell auf ihrer Seite. Viele traten näher und freuten sich, bei dem fröhlichen Landrat und dem Bürgermeister das eine oder andere verheißungsvolle Los zu kaufen. Die beiden brachten Sommerstimmung in den grauen Novembertag. „Jedes Los ist ein Gewinn“, versprach Wilfried Kalski von der Klosterholz-Tombola mit kesser Lippe über Lautsprecher: „Entweder für Sie oder für die Klosterholz Tombola.“ Tatsächlich: Die Menschen kamen und kauften Lose.„Wir sind ganz dicht am Auto“, so Wilfried Kalski und sein Mitstreiter Claus-Dieter Janßen. Gesucht werde das Los mit der Nummer 250.000. „Dahinter verbirgt sich ein nagelneuer Fiat Punto, den die Firma Landmann-Peiga gestiftet hat.“ Damit sind die tollen Gewinne der Tombola aber noch lang nicht abgegriffen. Ein weiteres Auto, zehn Fahrräder, sechs oder sieben Farbfernseher, diverse Gartengeräte, viele Einkaufsgutscheine im Werte von 50, 100, 200 oder 300 Euro und dergleichen mehr sind noch zu haben. Darüber hinaus unzählige Kleingewinne. Zudem wird anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Osterholzer Anzeigers aus allen adressierten und abgegebenen Nieten alle elf Tage ein 111-Euro-Gewinn gezogen. Die Investition von einem Euro pro Los lohnt sich also allemal. Wer in diesem Jahr kein Glück hat, der darf sich damit trösten, mit seinem Einsatz mitzuhelfen, sinnvolle Projekte in Sachen Umwelt, BIldung und Kultur zum Wohle der Allgemeinheit zu unterstützen.
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Spontan, witzig und geistreich

Ingo Insterburg begeisterte bei Landmann-Peiga

Osterholz-Scharmbeck Was braucht man, um seinen Gästen einen unterhaltsamen Abend mit Ingo Insterburg zu präsentieren? Ganz einfach: eine kleine Bühne und einen großen Zuschauerraum. Peter Reumann, Personalchef der Firma Landmann-Peiga, erfüllte als „Hausherr“ diese Voraussetzungen, indem er den Ausstellungsraum im neuen Verwaltungsgebäude kurzerhand in einen Veranstaltungssaal mit hervorragender Akutstik verwandelte.

Wieder einmal ist es dem Klosterholz-Verein gelungen, einen Künstler der Spitzenklasse in die Kreisstadt zu holen. Wilfried Kalski, erster Vorsitzender des Vereins freute sich, einen Mann ansagen zu können, der seit Jahrzehnten Bühnenerfahrung hat. Fast zweieinhalb Stunden begeisterte Ingo Insterburg die rund 300 Zuschauer mit seinem Programm „Kunst und Müll“, wobei er es dem Publikum selbst überließ zu urteilen, was Müll und was Kunst ist.
Zwar ist er schon in die Jahre gekommen, aber an Spontaneität, Witz und Geist hat Ingo Insterburg nichts eingebüßt. Seit fast acht Jahren fühlt er sich nun auch alt genug, um allein aufzutreten. Und das ist gut so: „Ich hab’ die Bühne für mich allein, kann singen und reden, wann ich will“, gab er zu verstehen. Schon nach wenigen Minuten sprang der berühmte Funke über, hatte er die Lacher auf seiner Seite, insbesondere die der Vegetarier und Nichtraucher. Geht wegen BSE, Maul- und Klauenseuche, Nitrofen die ganze Menschheit ein, „haben die Vegetarier Schwein“. Wie ein roter Faden zogen sich die Themen Essen, Trinken, Rauchen und natürlich Liebe durch sein Programm. Mal griff er zur Gitarre, mal zum Cello, das er wie fast all seine skurrilen Instrumente selbst bastelte, mal zur Klobürsten-Flöte, dann zum argentinischen Gartenschlauch oder Brillenharfe und nicht zuletzt zum Sopran-Schlagzeug oder zur Bassnagel-Geige.
Seine Musikalität kam auch dadurch zum Ausdruck, dass er mehrere Instrumente gleichzeitig spielte. Wer schafft es schon, das Wiegenlied von Johannes Brahms „Guten Abend, gute Nacht“ auf der Geige und der Gitarre darzubieten und obendrein noch zu singen? Wozu hat man denn zwei Füße, Kniekehlen und zwei Hände?
Ob Liebeslieder wie „Der Alltag kratzt wie Sandpapier an der Liebe“, ob das Jogger-Hundelied „... ich trete oft in Hundedreck, merke es nicht gleich immer, manchmal erst im Zimmer“ oder das Vegetarier-Lied - Ingo Insterburg verstand es zu jeder Minute, sein Publikum durch seine Vielseitigkeit in Bann zu ziehen.
Und immer wieder zitierte er aus seiner Ekel-Lyrik. Oft waren das nur Zweizeiler wie „Macht der Hund auf der Straße groß, sind die Maden obdachlos“, über die seine Fans sich köstlich amüsierten. Aber auch die Kostproben aus seiner Raucher- und Trinker-Lyrik hatten es in sich. „Die Zigarrenkiste ist zu klein für ein amputiertes Raucherbein“ oder „Lügen haben kurze Beine, Raucher auch - und manchmal keine“ fanden nicht nur die Nichtraucher witzig, auch diejenigen, die in der Pause zur Schachtel griffen, applaudierten dem Entertainer - gemäß dem Motto: „Ein Raucherbein macht mich nicht krank, ich hab’ ein Holzbein schon im Schrank“.
„Man soll jede Gelegenheit nutzen für eine kleine Weihnachtsfeier“, meinte der Lyriker trocken, streifte sich flugs ein Engelskleid über, schnallte sich Flügel auf den Rücken und erzählte die Geschichte von der besoffenen Oma, die so blau war, dass sie alles doppelt sah. Er behauptete auch, der einzige Mensch von sechs Milliarden zu sein, der auf einem Tannenbaum ein Weihnachtslied spielen kann. Wer’s nicht glaubte, konnte sich an diesem köstlichen Abend überzeugen. Dass der Tannenbaum nicht eine einzige Nadel hatte, spielte keine Rolle - und dass auch nicht gleich jeder Ton stimmte, auch nicht.
Seine Zugabe hatte Ingo Insterburg schon zu Beginn seines Auftritts angekündigt. „Ich liebte ein Mädchen“ war da schon ein Muss.
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Feierliche Minuten am Heudorfer Ehrenmal

Spenden und viel Arbeit bringen neuen Glanz

Heudorf Das Ehrenmal in Heudorf kommt wieder richtig zur Geltung. 215 Arbeitsstunden haben Mitglieder des Heimatvereins Hüttenbusch und Heudorf aufgewendet, der Außenanlage ein neues Gesicht zu geben.

Das Denkmal wurde gereinigt, Büsche wurden entfernt, Rasen gesät, der Zaun erneuert und ein neuer Weg gelegt. Aber neben all der Tatkraft etlicher Bürger stand auch die Finanzierungsfrage an. Dank großzügiger Spenden, unter anderem von Volksbank, Kreissparkasse, Raiffeisen und Klosterholztombola konnte das Projekt letztendlich verwirklicht werden.
Mit einem kleinen Festakt wurde das Ehrenmal am vergangenen Samstag neu eingeweiht. Horst Werner, Vorsitzender des Heimatvereins, dankte in seiner Festrede allen Sponsoren und all denen, die sich mit ihrem Arbeitseinsatz verdient gemacht haben.
Worpswedes Bürgermeister Stefan Schwenke gab zu verstehen, dass er den Gemeinschaftssinn der Hüttenbuscher und Heudorfer sehr schätze. Er dankte ihnen für die ehrenamtliche Arbeit, ohne die im Zuge der leeren Gemeindekassen solche Aktionen wie diese kaum möglich wären. Ebenfalls den Sponsoren galt sein Dank, hier erwähnte Schwenke besonders die Klosterholztombola, der bei Projekten dieser Art immer wieder eine oft unentbehrliche Rolle zukommt.
Pastor Sievers aus Hüttenbusch erinnerte sich, dass er am Heudorfer Ehrenmal vor zwölf Jahren am Volkstrauertag seine erste öffentliche Rede in der Gemeinde gehalten hatte.
An diesem Feiertag sei es Tradition, sich hier am Mahnmal zu treffen, um der Verstorbenen durch Krieg und Gewalt zu gedenken.
Bei Kaffee, Kuchen und Kindernachmittag im Hof Blumeyer wurde die Feierlichkeit fortgesetzt.
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Karossen, Kreuzfahrt, Kekse kleine Kinkerlitzchen

14. Klosterholz-Tombola begleitet in den Winter

Osterholz-Scharmbeck Was passiert, wenn einmal im Jahr die Anzahl der Bürgermeister und Verwaltungschefs zusammen mit Vertretern von Institutionen wie Forst, Kunst oder Sport die Anzahl der Bürger auf dem Marktplatz am Samstagvormittag überwiegt? - Richtig! Die 15 Wochen Klosterholz-Tombola werden eröffnet. So gerade geschehen auf dem Scharmbecker Marktplatz.

Schließlich hat unsere Polit-Prominenz, die haufenweise Lose kaufte und so mit gutem Beispiel voranging, diverse Ideen für soziale und Umweltprojekte. Nur noch die Finanzierung würde da fehlen.
Die 14. Klosterholz-Tombola peilt dieses Jahr, wie wir bereits berichteten, einen Gewinn von 45.000 Euro an, die zur Finanzierung der oben genannten Ideen dienen sollen.
150.000 Lose wollen von den Bürgern und Bürgerinnen der Kreisstadt bei Reuter, auf dem Marktplatz, bei Marktkauf und bei Meyerhoff gekauft und aufgerissen werden. In Worpswede ist die fünfte Verkaufsstelle in der Bergstraße in Höhe Fotoatelier Weise eingerichtet.
„Das Ergebnis der Klosterholz-Tombola kommt nicht nur einzelnen Gemeinden zu Gute, sondern dem gesamten Landkreis“, fassten Schirmherr Landrat Ludwig Wätjen und Vorsitzender des Klosterholz e.V. Wilfried Kalski zusammen.
Doch nicht nur der Landkreis kann gewinnen. Zwei Autos, eine Kreuzfahrt mit dem Traumschiff und unzählige Kerzen, Karten, Kekse und Kinkerlitzchen sind die Gewinne für die Loskäufer.
Die Nieten verwandeln sich dieses Jahr in Teilnahmelose für das Jubiläums-Gewinnspiel des OSTERHOLZER ANZEIGERS, der alle elf Tage 111 Euro verlost.
Nun liegt es wieder an den Wichtigsten, zum guten Gelingen beizutragen, um dem gemeinschaftlichen Leben in gesunder Umwelt in Stadt und Gemeinde im Landkreis Anschub zu geben: an Ihnen und Ihrem Tombola-Euro im Portmonee.
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Klosterholz - ein Krötenwald

Osterholz-Scharmbeck. Kindern und Jugendlichen den Wald, das Leben in ihm und die Zusammenhänge der Natur nahe bringen, das ist der Sinn des Projektes „Klosterholz - ein Krötenwald“, den die Biologische Station anbietet.

Mit Mitteln aus der Klosterholz-Tombola konnten nun auch zahlreiche dazu notwendige Gerätschaften, wie ein Stereomikroskop, Becherlupen und anderes Unterrichtsmaterial angeschafft werden. Das Klosterholz wird von vielen Bewohnern Osterholz-Scharmbecks kaum richtig als Wald wahrgenommen, und vor allem Kinder kommen heutzutage immer weniger mit der Natur in Berührung. Zwar ist heute nur noch ein kleiner Rest des einstigen Waldes erhalten, der sich einst von Stotel bei Bremerhaven bis ganz nach Bremen erstreckte, doch gibt es immer noch jede Menge zu entdecken. So graben sich im Winter Kröten tief in den Boden, um nicht zu erfrieren, unendlich viele kleine Lebewesen bevölkern den Boden und zersetzen Pflanzenreste. Und natürlich kann man hier lernen, Bäume und Sträucher zu bestimmen. Das Konzept steht bisher noch ganz am Anfang und wird ständig weiterentwickelt, erklären Thomas Goldmann und Birte Habel, die schon einmal probeweise mit einer Gruppe angehender Erzieherinnen und Erziehern von der BBS den Wald erkundet haben (Foto).
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Reichhaltige Wunschzettel präsentiert

Klosterholz-Tombola startet am Sonnabend / 37.500 Preise

Osterholz-Scharmbeck Wenn 2.500 Tafeln Schokolade, 3.000 Tüten Kekse und 2.000 Einkaufsgutscheine bereit liegen, dann ist wieder Klosterholz-Tombola. Am kommenden Sonnabend beginnt um 10.30 auf dem Marktplatz in Osterholz-Scharmbeck die 14. Auflage der „größten Bürgerinitiative des Landkreises“.

Ganze 107 Tage, bis zum 15. Dezember, könenn die Bürgerinnen und Bürger einen der 37.500 Preise gewinnen. Neben den erwähnten Schokoladentafeln und Kekstüten gibt es natürlich einen Haufen weiterer wertvoller Preise, von Handys über Uhren, Fernseher, Fahrräder und Kameras bishin zu einem Kaffeevollautomat im Wert von 700 Euro. Als Hauptpreise warten ein Fiat Punto von R&R Automobile (gestiftet von der Firma Landmann) und ein Nissan Micra vom Autohaus Köhn, der wieder von der Kreissparkasse Osterholz gestiftet wurde. Absoluter Knaller aber ist wieder eine Kreuzfahrt mit der MS Astor von Tahiti über die Weihnachtsinseln weiter nach Hawaii, San Francisco, Los Angeles und San Diego und Puerto Vallarte nach Acapulco. Diese Reise für zwei Personen hat einen Wert von 14.000 Euro. Der Gesamtwert der Gewinne beträgt stolze 160.000 Euro und liegt damit über dem Wert der 150.000 Lose, die zu je einem Euro verkauft werden. Möglich wurde das nur durch zahlreiche Spenden seitens der Kaufleute des Landkreises. Viele Preise kamen aber aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland. „Das“, so Wilfried Kalski, erster Vorsitzender des Vereins Klosterholz, „unterstreicht den Ruf, den die Tombola in der Bevölkerung genießt.“
Aber auch wer nichts gewinnt (auf drei Nieten kommt statistisch immerhin ein Gewinnlos), ist letztendlich ein Gewinner. Auch in diesem Jahr peilt man wieder eine Summe von rund 45.000 Euro an, die dann in verschiedene soziale und Umwelt-Projekte gesteckt werden.
Wünsche von Seiten der Verwaltung gibt es bereits viele: So möchte Osterholz-Scharmbecks Bürgermeister Martin Wagener das Geld möglichst nicht allzusehr aufteilen, sondern gebündelt in ein Projekt stecken, das allen Bürgern, die ja die Tombola erst ermöglichten, zugute komme. So würde Wagener gerne die Sanierung und Renovierung der von Rönnschen Mühle, dem Wahrzeichen der Stadt, vorantreiben.
Sein Amtskollege aus Worpswede, Stefan Schwenke, kam mit einem ganzen Wunschzettel zur Präsentation in die Kreisstadt gereist. Ein Naturlehrpfad in Hüttenbusch, die Neugestaltung des Spielplatzes beim Alten Rathaus, die Unterhaltung der Worpsweder Mühle oder die Befestigung der Fußwege rund um den Weyerberg, zum Beispiel bei der Käseglocke, seien sinnvolle Projekte. Aber auch die Umgestaltung der Bergstraße sei trotz der desaströsen Haushaltslage noch immer ein lohnenswertes Ziel, das mit Mitteln der Tombola gefördert werden könne.
Eine Waldschule ist die Idee von Forstoberinspektor Heiko Ehing. Eine Schule unter freiem Himmel, in der naturnahe Themen gelehrt würden, sei ein lohnenswertes Projekt. Allerdings hat Ehing große Bedenken, was einen Standort im Klosterholz angeht. Der Vandalismus sei inzwischen ein Riesen-Problem. So seien vor einigen Jahren mit Geldern der Tombola Tafeln für den Waldlehrpfad aufgestellt worden. Diese werden inzwischen permanent von hohlköpfigen Schmierfinken mit Spraydosen beschmiert. Allein die Reinigung und Reparatur der Tafeln kostet rund 2.000 Euro jedes Jahr. Geld, das sicher sinnvoller investiert werden könnte. Ansonsten ist die Wiederherstellung und Neugestaltung des Schmidt-Steins im Wald bei Heilshorn und die Anpflanzung von blühenden Sträuchern und Bäumen zur farblichen Gestaltung des Klosterholzes geplant.
Wer bei den fünf Verkaufsstellen auf dem Marktplatz, bei Reuter, Meyerhoff, Marktkauf und in der Bergstraße in Worpswede partout kein Glück hat, der sollte seine Nieten keinesfalls wegwerfen. Mit Namen und Adresse ausgefüllt und wieder abgegeben, können sie noch richtig wertvoll werden. Zum 25-jährigen Jubiläum des Osterholzer Anzeigers werden nämlich alle elf Tage je 111 Euro verlost.

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Ein Gewinn für das Klosterholz
13. Tombola des Klosterholz e.V. auf dem Marktplatz eröffnet

Osterholz-Scharmbeck. Umrahmt von Käsewagen, Gemüse- und Blumenständen öffnete wieder das weiß-grüne Hüttchen der Klosterholz-Tombola auf dem Marktplatz in Osterholz-Scharmbeck seine Fensterläden. Doch nicht nur hier verkauft die „größte Bürgerinitiative im Landkreis“, laut Oberkreisdirektor v. Friedrichs, ihre insgesamt 150.000 Lose. Auch im Kaufhaus Reuter, bei der Post in Worpswede, beim Marktkauf OHZ und im Möbelhaus Meyerhoff werden die kleinen bunten Hoffnungsträger für zwei Mark unter das Volk gebracht. Grund genug, um zur Eröffnung der 13. Klosterholz-Tombola viele bekannte und hochrangige Vertreter der hiesigen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einzuladen. Wilfried Kalski, erster Vorsitzender des Klosterholz e.V., deutete das Kommen der vielen Gäste als Zeichen der Solidarität mit der Klosterholz-Tombola. „Mit Hilfe des Wirtschaftstreff Osterholz-Scharmbeck e.V. und des Vereins für Kunst und Kultur in Worpswede ist es unserem Organisator Claus Dieter Janßen wieder einmal gelungen, rechtzeitig eine Tombola der Superlative zusammenzustellen“, bedankte er sich.

Zwei Autos, gestiftet von der Pennigbütteler Firma Landmann und von der Kreissparkasse Osterholz, und eine 30-tägige Karibik-Kreuzfahrt auf der MS Astor, gestiftet von Transocean-Tours, sind die drei Hauptgewinne in diesem Jahr. Knapp 40.000 andere Preise mit einem Wert von insgesamt 200.000 Mark wie Reise- oder Warengutscheine, 20 Fahrräder, Grillgeräte und vieles mehr dämmen den Frust über das Nichtergattern des Hauptgewinns. Und das Geld für eine gekaufte Niete ist nicht weg, denn der Verein tritt für die Pflege und Erhaltung unserer Naherholungsgebiete, insbesondere des Klosterholzes in seiner heutigen Form ein. Wilfried Kalski: „Über eine Million Mark Zuschüsse konnten vergeben werden. Damit konnten inzwischen fast 200 verschiedene Maßnahmen mit Hilfe dieses Geldes der Klosterholz-Tombola realisiert werden.“ Bürgermeisterin und Schirmherrin der 13. Klosterholz-Tombola Brigitte Escherhausen lobte den Klosterholz e.V. für „eine der besten Ideen vor 14 Jahren“ und ging mit gutem Beispiel voran: Sie zog eine Niete. „Ein Gewinn für das Klosterholz!“ tröstete Kalski die Bürgermeisterin.



Sprach zu gut 75 Eröffnungsgästen: Bürgermeisterin und Schirmherrin der diesjährigen Klosterholz-Tombola Brigitte Escherhausen mit Wilfried Kalski, Erster Vorsitzender des Klosterholz e.V.



Das erste Los war ein Gewinn



Unser Foto zeigt von links Willi Segelken, Wilfried Kalski, die beiden Losverkäuferinnen Anna Wisniewska und Maren Monsees sowie Johann Kück.

Worpswede (hm). Ganz im Gegensatz zu Bürgermeister Johann Kück hatte der 1. Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Vereins Worpswede und Umgebung, Willi Segelken, Glück. Das erste Los, das er bei der Eröffnung der diesjährigen Klosterholz-Tombola zog, war ein Gewinn: Eine Schiffsreise nach Helgoland. Obwohl es das Los ganz klar auswies, konnte es Segelken zunächst nicht glauben. Erst als der Chef der Tombola, der Verleger Wilfried Kalski, nach kritischer Prüfung den Gewinn bestätigte, war die Freude bei Segelken groß. Die Eröffnung der Worpsweder Abteilung der Klosterholz-Tombola, die seit vier Jahren auch am Weyerberg läuft, fand im Rahmen des Festnachmittags im Zelt auf dem Schützenplatz statt. Johann Kück und Wilfried Kalski wiesen darauf hin, dass inzwischen 80.000 Mark aus dem Tombolaerlös nach Worpswede geflossen seien, die in verschiedenen Maßnahmen investiert wurden. Wilfried Kalski bezeichnete die Klosterholz-Tombola als die „größte Bürgerinitiative im Landkreis Osterholz". In den bisherigen zwölf Tombolen seien, zusammen mit der von der Tombola ausgehenden Sogwirkung, rund fünf Millionen Mark eingespielt und gestiftet worden. In den 105 Tagen der diesjährigen Tombola sollen 150.000 Lose 300.000 Mark einbringen. Über 200.000 Mark gehen wieder an Preisen raus. Zwei Autos und als Hauptgewinn eine 30-tägige Kreuzfahrt auf der MS „Astor" in die Südsee und nach Australien gibt es zu gewinnen. Gewinnen werden aber auch die Kommunen, deren Bürger sich bisher als treue Loskäufer erwiesen haben.



Ein Los kaufen und dann ab nach Rarotonga
Am 1. September startet die Klosterholz-Tombola

Osterholz-Scharmbeck (ros). Wenn am 1. September um 10 Uhr auf demv Marktplatz in Osterholz-Scharmbeck die 13. Klosterholz-Tombola eröffnet wird, dann werden entgegen der Tradition nur zwei Autos als Hauptgewinne zur Verfügung stehen. Aber das nicht etwa, weil bei der Tombola gespart werden muss. Im gegenteil: Der dritte Hauptgewinn ist ein absoluter Hammer: Eine vierwöchige Kreuzfahrt im Wert von 30.000 Mark! Inden 150.000 Losen befinden sich 37.500 Gewinne, die einen Wert von rund 200.000 Mark haben und zum größten Teil von Geschäftsleuten in Osterholz-Scharmbeck und Worpswede gespendet wurden. Aber auch aus dem Bundesgebiet und sogar aus dem Ausland trudelten wertvolle Preise ein.“Die Spendenbereitschaft für die Klosterholz-Tombola ist ungebrochen“, freut sich der Erste Vorsitzende de Klosterholz-Vereins, Wilfried Kalski. Rein rechnerisch kommt also auf drei Nieten ein Gewinn. Tradition hat bereits das Auto, das die Kreissparkasse Osterholz zur Verfügung stellt. Diesmal handelt es sich um, einen VW Lupo vom Autohaus am Weyerberg in Worpswede im Wert von 21.500 Mark. Das zweite Auto, ein Opel Agila für 19.000 Mark, stammt vom Autohaus Meyer und wurde gestiftet von der Firma Landmann-Peiga. Darüber hinaus gibt es Handys, Fernsehgeräte, Fahrräder, Roller, Uhren, Kameras, Computrerzubehör und vieles mehr. Begehrtester Preis aber dürfte die Kreuzfahrt von trans-Ocean-Tours sein, die zunächst nach Tahiti führt. Von dort geht es an Bord der MS Astor nach Bora-Bora, Raiatea, Rarotonga und Noumea bis nach Bali. Dazu gibt es noch ein Taschengeld, so dass die Reise einen Gesamtwert von 30.000 Mark hat. Und das alles bei einem Lospreis, der weiterhin stabil bei zwei Mark liegt. In diesem jahr dauert die Klosterholz-Tombola vom 1. September bis zum 15. Dezember und ist somit mit 106 Tagen die Längste in der Geschichte der Tombola. Alle Einnahmen kommen Projekten im Landkreis zugute. Ursprünglich war sie dazu gedacht, nur das Klosterholz aufzuwerten. Inzwischen wurden bereits so viel soziale und Umweltmaßnahmen mit insgesamt einer Million Mark unterstützt, dass man ihnen förmlich an jeder Ecke begegnt. „Jeder hat etwas davon“, sagt Sparkassenchef Werner Hampel, da diese Maßnahmen allein von der öffentlichen Hand nicht hätten finanziert werden können.“


Morsche Eiche durch eine junge ersetzt
Klosterholz-Tombola ermöglichte Pflanzaktion

Lilienthal (uw). Der Zahn der Zeit nagt an den jahrhundertealten Eichen vor dem Murkens Hof in Lilienthal. „Schon mehrere Tausend Mark wurden für baumchirurgische Untersuchungen und Sanierungen ausgegeben“, sagt Lilienthals Gemeindedirektor Detlef Stormer (links im Bild). Einigen Eichen fehlen schon dicke Äste, und eine weitere musste jetzt sogar gefällt werden - und das wird wohl leider nicht die letzte gewesen sein. „Wir müssen auch den Mut haben, mal einen Baum zu fällen“, so Detlef Stormer weiter. Umso erfreuter sind er und Bürgermeisterin Monica Röhr, dass jetzt eine junge Eiche dort neu gepflanzt werden konnte, wo der uralte, morsche Baum einst stand. Ermöglicht hat diese Pflanzaktion der Verein Klosterholz, vertreten durch den Ersten Vorsitzenden Wilfried Kalski (rechts) und Rudolf Kuball (zweiter von links), der aus dem Erlös des Losverkaufs derartige Maßnahmen unterstützt. Monica Röhr bedankte sich ganz herzlich bei Wilfried Kalski, der sich sogleich um die Bewässerung kümmerte, für die schon recht stattliche Eiche. „Ich hoffe, dass sie gut wächst und die Stätte Murkens Hof würdig umrahmt.“ Sowohl die Bürgermeisterin als auch der Gemeindedirektor wünschen sich, dass die Klosterholz-Tombola auf Lilienthal ausgeweitet und ein Losverkauf dort stattfinden wird. Erste Gespräche hat es bereits gegeben.



Foto: uw

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